„Ich erkenne mein Verhalten – aber ich verstehe noch nicht, warum es immer wieder geschieht.“
Ich weiß, dass ich in bestimmten Situationen zu viel kontrolliere, zu schnell übernehme oder mich innerlich zurückziehe.
Ich höre mich dieselben Sätze sagen und treffe Entscheidungen, die ich später selbst nicht mehr nachvollziehen kann.
Ich habe schon viel reflektiert. Aber ich will nicht nur mein Verhalten verstehen. Ich will an den Ursprung der Logik gelangen, die es immer wieder erzeugt.
Gehe die Wirkpyramide rückwärts.
Reset folgt einer anderen Bewegung als die übrigen Programme.
Practitioner, Master und Leader richten nach vorne aus: Was will ich denken? Wie will ich fühlen? Wie will ich handeln? Welche Ergebnisse will ich erzeugen?
Reset geht rückwärts. Von den sichtbaren Symptomen zum Ursprung.
Die Bewegung lautet:
Sprache
Emotion
Gedanke
Ursprungsmuster
Du beginnst bei dem, was du heute beobachten kannst. Erwünschte und unerwünschte Ergebnisse, die dich bremsen, blockieren oder auch unter Dauerdruck setzen.
Und du gehst Schritt für Schritt dorthin zurück, wo diese Wirkung ihren Anfang nimmt.
Was im Reset konkret geschieht.
Am Anfang steht nicht die Theorie.
Am Anfang steht die Realität. Epigenetische und genetische Muster, die dich lange vor dem bewussten Denken geprägt haben und deshalb aus dem Unterbewusstsein wirken.
Du untersuchst:
- Welche Ergebnisse wiederholen sich?
- Welche Konflikte tauchen immer wieder auf?
- Wo übernimmst du regelmäßig zu viel?
- Wo wirst du nicht gehört?
- Wo verlierst du Energie?
- Wo reagierst du stärker, als es die Situation erklärt?
- Wo erreichst du trotz großer Anstrengung nicht das gewünschte Ergebnis?
Dabei geht es um erwünschte und unerwünschte Wirkungen.
Denn auch Erfolg kann aus einem Muster entstehen, das langfristig einen hohen Preis fordert.
Du gehst einen Schritt zurück.
Du erkennst:
- Welche Sätze sagst du immer wieder?
- Wie erklärst du dich selbst?
- Welche Worte nutzt du unter Druck?
- Wann wirst du hart, schnell oder unklar?
- Wann ziehst du dich zurück?
- Wann kontrollierst du?
- Wann passt du dich an?
- Wann übernimmst du Verantwortung, die nicht deine ist?
- Wann vermeidest du eine notwendige Entscheidung?
Sprache und Verhalten werden zu Spuren.
Sie zeigen, welche innere Logik bereits aktiv ist.
Hinter jedem wiederkehrenden Verhalten liegt ein Zustand.
Du lernst wahrzunehmen:
- Welche Gefühle tauchen auf?
- Welche Emotionen steuern dich fremd?
- Was löst Angst, Druck, Wut, Scham oder Rückzug aus?
- Wo entsteht der Drang, dich zu beweisen?
- Wo brauchst du Kontrolle?
- Wo suchst du Anerkennung?
- Wo vermeidest du Nähe oder Konflikt?
- Wo reagierst du aus einer alten Notwendigkeit?
Du erkennst, dass Emotionen nicht zufällig entstehen.
Sie folgen einer Bedeutung.
Die entscheidende Frage lautet:
Was bedeutet diese Situation für mich?
Nicht objektiv.
Sondern in deiner inneren Logik.
Zum Beispiel:
- Wenn ich nicht kontrolliere, geht alles schief.
- Wenn ich schwach wirke, verliere ich Respekt.
- Wenn ich Nein sage, enttäusche ich Menschen.
- Wenn ich nicht leiste, bin ich nicht wertvoll.
- Wenn ich Verantwortung abgebe, werde ich überflüssig.
- Wenn ich mich öffne, werde ich verletzt.
- Wenn ich nicht alles weiß, verliere ich Sicherheit.
Diese Bedeutungen erzeugen Emotionen.
Die Emotionen erzeugen Verhalten.
Das Verhalten erzeugt Ergebnisse.
Hinter wiederkehrenden Bedeutungen liegt häufig ein zentraler Gedanke.
Ein Urgedanke.
Ein früher innerer Satz, der Ordnung und Sicherheit schaffen sollte.
Zum Beispiel:
- Ich muss stark sein.
- Ich darf niemanden brauchen.
- Ich muss alles im Griff haben.
- Ich darf keine Fehler machen.
- Ich muss leisten, um wertvoll zu sein.
- Ich darf nicht auffallen.
- Ich muss für andere sorgen.
- Ich darf mich nicht zeigen.
- Ich muss kämpfen.
- Ich darf nicht enttäuschen.
Dieser Urgedanke ist nicht einfach falsch.
Er war häufig eine intelligente Anpassung.
Doch er wirkt weiter, auch wenn die ursprüngliche Situation längst vorbei ist.
Der Urgedanke ist Teil eines größeren Musters.
Du untersuchst:
- Wo ist diese Logik entstanden?
- Welche Erfahrung hat sie sinnvoll gemacht?
- Was wollte sie schützen?
- Welche Zugehörigkeit wollte sie sichern?
- Welche Gefahr wollte sie vermeiden?
- Welche Stärke hat sich daraus entwickelt?
- Welchen Preis zahlst du heute dafür?
Du erkennst dein Leitmotiv.
Du erkennst dein Leitmotiv.
Die persönliche Logik, mit der du gelernt hast:
- Sicherheit herzustellen,
- Anerkennung zu erhalten,
- Beziehungen zu gestalten,
- Leistung zu erzeugen,
- Kontrolle zu behalten,
- deinen Platz zu sichern.
Reset vermittelt eine klare Fragetechnik, mit der du deine eigene Wirkungskette später selbst untersuchen kannst.
Fragen wie:
- Was ist gerade tatsächlich geschehen?
- Was habe ich daraus gemacht?
- Welche Emotion ist entstanden?
- Welche Handlung folgte?
- Welcher Gedanke lag darunter?
- Was wollte ich schützen?
- Welche alte Wahrheit behandle ich gerade wie eine aktuelle?
- Welche andere Bedeutung ist heute möglich?
- Welche Entscheidung würde meinem heutigen Selbst entsprechen?
Diese Fragen führen nicht zu endlosem Grübeln.
Sie führen zu Klarheit.
Im Reset wird die alte Kette nicht nur verstanden.
Sie wird neu geschrieben.
Die bisherige Logik lautet möglicherweise:
Auslöser → alte Bedeutung → alte Emotion → altes Verhalten → bekanntes Ergebnis
Die neue Logik lautet:
Auslöser → bewusste Wahrnehmung → neue Bedeutung → geführte Emotion → neue Entscheidung → neues Ergebnis
Du trainierst diese Transformation an realen Situationen.
Nicht nur im Retreat.
Sondern später im Alltag.
Das Umpolungsprinzip bedeutet:
Die Energie des alten Musters wird nicht vernichtet.
Sie wird neu ausgerichtet.
- Aus Kontrolle kann Klarheit werden.
- Aus Härte kann Entschlossenheit werden.
- Aus Anpassung kann Beziehungskraft werden.
- Aus Angst kann Wachheit werden.
- Aus Rastlosigkeit kann schöpferische Energie werden.
- Aus Rückzug kann bewusste Distanz werden.
- Aus Leistungsdruck kann echter Gestaltungswille werden.
Die Kraft bleibt.
Aber sie erhält eine neue Richtung.
Reset endet nicht mit einer Erkenntnis im Retreat.
Die entscheidende Arbeit beginnt danach.
Du wendest die neue Logik an:
- in schwierigen Gesprächen,
- bei Kritik,
- in Konflikten,
- unter hoher Belastung,
- in Beziehungen,
- bei wichtigen Entscheidungen,
- in Momenten von Angst oder Kontrollverlust,
- in alten familiären oder beruflichen Dynamiken.
Jede neue Entscheidung verändert die Wirkungskette.
Jede Wiederholung stärkt die neue innere Ordnung.
Der selbstbestimmbare Peak-State-Modus.
Das Ziel von Reset ist nicht, nie wieder in ein altes Muster zu geraten.
Das Ziel ist:
- es schneller zu erkennen,
- seine Wirkung zu verstehen,
- die emotionale Fremdsteuerung zu unterbrechen,
- eine neue Bedeutung zu wählen,
- eine andere Entscheidung zu treffen,
- bewusst in den eigenen Peak State zurückzukehren.
Du entwickelst die Fähigkeit, dich selbst immer wieder „am Schopf herauszuziehen“.
Nicht durch Verdrängung.
Sondern durch Verstehen, Durchdringen und bewusste Neuentscheidung.
Das Ergebnis: die entfesselte Kraft.
- Freiheit und Erleichterung
- Lebensfreude und Vitalität
- Lust auf dich selbst, auf Neues und auf Veränderung
- Mut, Inspiration, Kreativität und neue Entscheidungen
- Zugang zu deiner Essenz, deinem Geist und deiner eigenen Initialzündung
Du bist deiner Geschichte nicht länger ausgeliefert.
Du entscheidest, welche Wirkung sie heute noch auf dein Leben haben darf.
Was Menschen sagen, die im System gearbeitet haben.
Reset war das Härteste, was ich jemals gemacht habe. Und gleichzeitig das Befreiendste. Ich habe plötzlich verstanden, warum ich immer wieder dieselben Konflikte hatte. Warum ich Anerkennung gesucht habe. Warum ich nie wirklich zufrieden war. Das Verrückte war: Es lag gar nicht an meinem Leben. Es lag an einer Geschichte, die ich mir seit meiner Kindheit erzählt habe. Als ich die erkannt habe, ist etwas passiert. Nicht über Nacht. Aber Stück für Stück. Heute reagiere ich nicht mehr automatisch. Ich entscheide bewusst. Und dieses Gefühl von Freiheit…Das kannte ich vorher überhaupt nicht.
Ablauf
Vorbereitung
- diagnostisches Vorgespräch
- biografische Standortbestimmung
- Leitmotiv-Fragebogen
- persönliche Zielklärung
- erste Beobachtung wiederkehrender Symptome und Wirkungsketten
Fünftägiges Präsenz-Retreat
Intensive Arbeit an:
- Symptomen und Ergebnissen,
- Sprache und Verhalten,
- Emotionen und Bedeutungen,
- Urgedanken und Ursprungsmustern,
- Leitmotiv und persönlicher Logik,
- Selbstcoaching-Fragen,
- Umpolungsprinzip,
- neuer Wirkmechanismuskette.
Sechs Monate Integration
Du arbeitest mit der neuen Logik in deinem Alltag.
Zwei begleitete Reflexionsgruppen
Du reflektierst:
- Wo erscheint das alte Muster?
- Wie schnell erkennst du es?
- Welche neue Bedeutung ist möglich?
- Welche Entscheidung triffst du?
- Was verändert sich in deinen Ergebnissen?
- Welche Kraft wird frei?
Transfer- und Integrationsimpulse
Konkrete Selbstcoaching-Fragen und Alltagssituationen sorgen für die dauerhafte Überschreibung der alten Mechanismuskette.
Integrationstag
Am Ende wird sichtbar:
- welche Muster an Macht verloren haben,
- wie sich Sprache und Verhalten verändert haben,
- welche neuen Entscheidungen möglich wurden,
- welche Energie freigesetzt wurde,
- wie du deinen Peak State heute selbstbestimmter erzeugst.
Häufige Fragen zum Peak State Reset.
Was ist Peak State Reset?
Peak State Reset ist das Tiefenprogramm der LeaCo Academy für Menschen, die ihr Verhalten kennen, aber noch nicht verstehen, warum es immer wieder geschieht. Während Practitioner, Master und Leader nach vorne ausrichten, geht Reset rückwärts: vom sichtbaren Ergebnis über Verhalten, Sprache und Emotion zum Urgedanken und zum Ursprungsmuster. Dort wird die alte Wirkungskette nicht nur verstanden, sondern neu geschrieben.
Für wen ist Peak State Reset gedacht, und wann ist der richtige Zeitpunkt?
Peak State Reset richtet sich an Führungskräfte, die sich fragen: „Warum mache ich das eigentlich immer wieder?“ Du erkennst, dass du in bestimmten Situationen zu viel kontrollierst, zu schnell übernimmst oder dich innerlich zurückziehst, und du willst nicht nur dein Verhalten verstehen, sondern an den Ursprung der Logik gelangen, die es erzeugt. Reset ist unabhängig von Practitioner, Master oder Leader buchbar.
Was, wenn ich meine Muster bereits kenne?
Dann ist die entscheidende Frage: Kannst du sie auch verändern? Reset geht tiefer als reines Erkennen. Du entschlüsselst die Bedeutung hinter deinen Reaktionen („Wenn ich nicht kontrolliere, geht alles schief“), findest den Urgedanken dahinter („Ich muss alles im Griff haben“) und verstehst, welche Erfahrung diese Logik einmal sinnvoll gemacht hat. Erst dann lässt sich die Kette an realen Situationen neu schreiben.
Muss ich gerade eine Krise haben?
Nein. Peak State Reset ist nicht für Krisen gedacht, sondern für die nächste Entwicklungsstufe. Gerade wer nach außen erfolgreich ist, profitiert oft besonders, denn auch Erfolg kann aus einem Muster entstehen, das langfristig einen hohen Preis fordert: Dauerdruck, Rastlosigkeit, wiederkehrende Konflikte oder das Gefühl, nie wirklich zufrieden zu sein.
Wie läuft Peak State Reset ab, und wie lange dauert er?
Peak State Reset beginnt mit einer Vorbereitung aus diagnostischem Vorgespräch, biografischer Standortbestimmung und Leitmotiv-Fragebogen. Es folgt ein fünftägiges Präsenz-Retreat und danach sechs Monate Integration im Alltag mit zwei begleiteten Reflexionsgruppen, Selbstcoaching-Impulsen und einem Integrationstag zum Abschluss. Geleitet wird Reset von Martina Grünewald-Ernst und Henrik Mühlhans.
Kann ich alte Muster wirklich verändern?
Ja, und zwar nicht durch Verdrängung, sondern durch Verstehen, Durchdringen und bewusste Neuentscheidung. Reset arbeitet mit dem Umpolungsprinzip: Die Energie des alten Musters wird nicht vernichtet, sondern neu ausgerichtet. Aus Kontrolle wird Klarheit, aus Härte Entschlossenheit, aus Anpassung Beziehungskraft, aus Leistungsdruck echter Gestaltungswille. Das Ziel ist nicht, nie wieder in ein altes Muster zu geraten, sondern es schneller zu erkennen und bewusst in den eigenen Peak State zurückzukehren.
Ist Reset eine weitere Motivationseinheit?
Nein. Reset ist eher das Gegenteil. Es geht darum, genauer hinzuschauen, was dich tatsächlich steuert. Teilnehmer beschreiben Reset als das Härteste und gleichzeitig Befreiendste, was sie gemacht haben. Wer eine schnelle Motivationsspritze sucht, ist hier falsch. Wer mehr Freiheit im eigenen Denken, Fühlen und Handeln will, ist genau richtig.
Mein Ziel besprechen
30 oder 45 Minuten, du wählst.
Kein Verkaufsgespräch, sondern Klarheit über deinen nächsten Schritt.
Dein Temperament-Kompass
Was treibt dich an? Was bremst dich?
52 Aussagen. Ein präzises Bild deiner Grundbedürfnisse, basierend auf neurowissenschaftlichen Profilen.
- 52 Aussagen
- 4 Seiten
- ~8 Minuten
- sofortige Ergebnisse per E-Mail